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Aus dem Stiftungsleben


EIN JAHR IM ZEICHEN DES JUBILÄUMS


Das 50. Jahr der Wilhelm Sander-Stiftung war
alles andere als gewöhnlich. Es ermöglichte Be­ge­gnungen, die sonst nicht selbstverständlich sind: zwischen Generationen, zwischen Institutionen und zwischen Ideen.

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Das 50. Jahr der Wilhelm Sander-Stiftung war alles andere als gewöhnlich. Es ermöglichte Be­ge­gnungen, die sonst nicht selbstverständlich sind: zwischen Generationen, zwischen Institutionen und zwischen Ideen.

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Roswitha Engelmann und Thea Treffer lachen bei einem Kaffee in heller, freundlicher Atmosphäre

Als die Stempeluhr noch den Takt vorgab - EIN INTERVIEW MIT Roswitha Engelmann und Thea Treffer

Roswitha Engelmann und Thea Treffer lachen bei einem Kaffee in heller, freundlicher Atmosphäre

Als die Stempeluhr noch den Takt vorgab

Zwei Stiftungsurgesteine erinnern sich


EIN INTERVIEW MIT Roswitha Engelmann & Thea Treffer


Roswitha Engelmann und Thea Treffer lachen bei einem Kaffee in heller, freundlicher Atmosphäre

Als die Stempeluhr noch den Takt vorgab

Zwei Stiftungsurgesteine erinnern sich


EIN INTERVIEW MIT Roswitha Engelmann & Thea Treffer


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Die Stempeluhr gibt es nicht mehr. Auch der Gong, der einst um 9:15 Uhr zur Kaffeepause rief, ist in der Wilhelm Sander-Stiftung verstummt. Doch die Erinnerungen sind quicklebendig, zumindest bei Roswitha Engelmann und Thea Treffer. Viele Jahrzehnte lang haben die beiden Frauen die Stiftung mitgeprägt.


Zwischen Börsenkursen und Schreibmaschine

1971 betritt die 15-jährige Roswitha Engelmann zum ersten Mal das Gebäude in Neustadt an der Donau. Wilhelm Sander selbst bekommt sie nur ein paar Mal zu Gesicht. „Aber ich habe schon mitbekommen, dass er vormittags manchmal noch in seinem Bett geblieben ist“, erinnert sie sich schmunzelnd. Täglich um 14 Uhr musste jemand zu ihm hinaufgehen, um die Börsenkurse aus dem Radio zu übergeben.
Roswitha Engelmann beginnt ihre Ausbildung in der Mietenbuchhaltung, Thea Treffer startet 1975 in der Finanzbuchhaltung. In den folgenden Jahrzehnten prägen beide die Stiftung auf ihre Weise mit. Aus jungen Lehrmädchen werden erfahrene Fachkräfte, die zu verlässlichen Stützen der Organisation werden.
Das Büro der 1970er Jahre ist eine andere Welt. Schreibmaschinen, Karteikarten und Durchschläge bestimmen den Arbeitsalltag. In jedem Raum stehen Aschenbecher, die Luft ist verraucht. Eine Küche gibt es nicht. Kaffeepause bedeutet, Wasser von draußen zu holen, Kaffee mit dem Wasserkocher aufzubrühen und die Tassen anschließend in einer Waschschüssel zu spülen. Die Schreibtische sind aus schwerem Holz, ihre Oberflächen vom jahrelangen Schreiben so abgenutzt, dass Folien darübergelegt werden müssen.

Der Weg ins digitale Zeitalter

Auch ihre Arbeit erzählt von einer anderen Zeit. Roswitha Engelmann und Thea Treffer erleben den digitalen Wandel von Anfang an. Sie beginnen mit Karteikarten und Durchschlagpapier, erfassen jede Buchung von Hand. Für jede Mietpartei gibt es eigene Karten, später Lochkarten, die extern in großen Maschinen verarbeitet werden. Die Ergebnisse kommen als lange Listen zurück und müssen akribisch geprüft werden. „Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen“, sagt Thea Treffer.
1975 beginnt ein erster technischer Umbruch: Erstmals werden Mieten per Lastschrift eingezogen – damals eine Sensation. 1976 folgt der erste externe Nixdorf-Computer, 1979/80 kommen die ersten Bildschirme hinzu. Jede technische Neuerung erleben sie nicht nur mit, sondern gestalten sie auch im Arbeitsalltag mit.

Wilhelm Sander Entstehung der Stiftung

Streiche und Schabernack

Wo Präzision und Struktur den Büroalltag bestimmten, brauchte es gelegentlich Auflockerung. Der Faschingsgeist wehte jedes Jahr durch die Stiftung. Einmal landete sogar eine Stinkbombe im Büro, ausgerechnet im Durchgangszimmer der Abteilungsleiter. „Da haben sie alle gesucht, und ich hab gesagt: Nein, nein, das war ich nicht“, gesteht Roswitha Engelmann verschmitzt.
Der unsinnige Donnerstag war Hochsaison. Roswitha Engelmann erinnert sich an Faschingsnächte, in denen ausgiebig gefeiert wurde. Am nächsten Morgen versuchten die Kolleginnen, möglichst unauffällig durch den Büroalltag zu kommen und den Vorgesetzten auf Abstand zu halten. „Wir waren jung“, sagt sie mit einem Schmunzeln, „und der Spaß durfte nicht zu kurz kommen.“ Die Streiche haben Tradition: Einem Vorstandsmitglied wird während einer Feier kurzerhand die Krawatte abgeschnitten, Kolleginnen und Kollegen im Krankenhaus maskiert besucht. Besonders kreativ werden sie, wenn es um einen Abteilungsleiter geht, der sich technischen Neuerungen hartnäckig verweigert. Sie überzeugen ihn, dass man am Computer nicht arbeiten könne, wenn der Drucker läuft. „Der hat das tatsächlich geglaubt“, sagt Thea Treffer und lacht noch heute.
Diese kleinen Scherze, erzählen sie, hätten den Zusammenhalt gestärkt und für willkommene Ablenkung von der akribischen Büroarbeit gesorgt. Nie boshaft, immer mit einem Augenzwinkern.

Mehr als nur Arbeit

Was die beiden über Jahrzehnte in der Stiftung gehalten hat, ist mehr als der Beruf. „Es war ein großes Geben und Nehmen“, sagt Roswitha Engelmann. Nach der Geburt ihrer Kinder arbeitet sie in Teilzeit und bleibt der Stiftung treu. Arbeitsverträge? Jahrzehntelang Fehlanzeige. Vieles basiert auf Vertrauen.
Die Betriebsausflüge sind legendär, die Weihnachtsfeiern haben Tradition. Bis heute treffen sich Roswitha Engelmann und Thea Treffer, sprechen über früher und über den Wandel der Stiftung.
Rund 40 Jahre liegen zwischen Schreibmaschine und Computer, zwischen Durchschlagpapier und E-Mail. Geblieben sind die Geschichten von zwei Frauen, die die Stiftung nicht nur begleitet, sondern mit aufgebaut, geprägt und getragen haben. 

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Jörg Koppenhöfer und Wilhelm Sander im Anzug im Gespräch an einem Tisch, künstlerisch in Blau dargestellt.

Herr Sander, was würden sie heute sagen? - KI-generiertes Interview

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Jörg Koppenhöfer und Wilhelm Sander im Anzug im Gespräch an einem Tisch, künstlerisch in Blau dargestellt.

Herr Sander, was würden sie heute sagen?


KI-generiertes Interview


Ein fiktives Gespräch zwischen Stifter Wilhelm Sander und dem langjährigen Vorstand Jörg Koppenhöfer über Mut, Medizin und die Verantwortung für morgen.

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Jörg Koppenhöfer und Wilhelm Sander im Anzug im Gespräch an einem Tisch, künstlerisch in Blau dargestellt.

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Ein fiktives Gespräch zwischen Stifter Wilhelm Sander und dem langjährigen Vorstand Jörg Koppenhöfer über Mut, Medizin und die Verantwortung für morgen.

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Wilhelm Sander

Wilhelm Sander (1897–1973) war Unternehmer mit einer besonderen Mischung aus technischem Interesse, Pragmatismus und sozialer Verantwortung. Er stieg zunächst in die Medizintechnik ein und spezialisierte sich mit seiner Firma auf die Herstellung und Sterilisation von chirurgischem Nahtmaterial (Sterilcatgut). Später entdeckte er den Wohnungsbau für sich: Für die Bayer AG entstanden zum Beispiel in Leverkusen-Schlebusch hunderte Wohnungen, der Beginn einer außergewöhnlichen Bau- und Investorentätigkeit, die schließlich 4.700 Wohnungen in Deutschland und der Schweiz umfasste.
Da er unverheiratet blieb und keine direkten Nachkommen hatte, entschied Sander Mitte der 1960er Jahre, sein Vermögen der medizinischen Forschung zu hinterlassen – mit einem Schwerpunkt auf der Bekämpfung von Krebserkrankungen. Aus diesem Vermächtnis entstand nach seinem Tod die Wilhelm Sander-Stiftung.

Jörg Koppenhöfer

Jörg Koppenhöfer gehört zu den Menschen, die Wilhelm Sander persönlich kannten. Nach dem Tod des Stifters unterstützte er zunächst bei der Ordnung des Nachlasses und der Überarbeitung der Stiftungssatzung. Ab 1975 war er Mitglied des Vorstands der Wilhelm Sander-Stiftung und prägte in dieser Funktion über viele Jahre den Aufbau der Stiftung, ihre Gremienarbeit und den Förderprozess.
Heute blickt er – stellvertretend für viele Wegbegleiter:innen – auf ein halbes Jahrhundert Stiftungsarbeit zurück und stellt seinem einstigen Gegenüber die Fragen, die sich viele heute stellen: Wie würde Wilhelm Sander auf die Stiftung blicken – auf moderne Forschung, neue Technologien und den gesellschaftlichen Wandel?

Neustadt an der Donau, ein gedanklicher Zeitsprung: Es ist, als ob Wilhelm Sander noch einmal in „seiner“ Stiftung Platz nimmt – in jenem Haus, das aus seinem Lebenswerk entstanden ist. Neben ihm: Jörg Koppenhöfer, der den Stifter persönlich kannte und die Wilhelm Sander-Stiftung über Jahrzehnte als Vorstand und Stiftungsrat geprägt hat. Zwischen ihnen liegen über 50 Jahre Stiftungsarbeit, über 2.700 geförderte Projekte und hunderte Millionen Euro für die medizinische Forschung, insbesondere die Krebsforschung.
Gemeinsam blicken sie – in diesem fiktiven Gespräch – auf damals und heute: auf den Weg vom Sterilcatgut-Produzenten zum Immobilienunternehmer, vom privaten Vermögen zur öffentlich wirksamen Stiftung. Auf eine Welt, in der Forschung mit künstlicher Intelligenz arbeitet, in der Krebsdiagnostik immer präziser wird, aber auch Krisen und Unsicherheiten zunehmen. 

JK Herr Sander, wenn Sie heute in Ihre Stiftung schauen: Eine der führenden Förderinnen medizinischer Forschung mit Schwerpunkt Krebs, über 2.700 Projekte und rund 350 Millionen Euro bewilligter Fördermittel – hätten Sie sich das so vorgestellt? 

WS Wenn ich behaupte, ich hätte mir das genau so vorgestellt, würden Sie mich für maßlos halten – zu Recht. Aber ich habe damals in mein Testament geschrieben: Das Vermögen soll für die medizinische Forschung verwendet werden, besonders zur Bekämpfung von Krebs. Dass daraus eine so starke Stiftung geworden ist, zeigt mir zweierlei: Erstens, dass gute Strukturen und kluge Gremienentscheidungen wichtig sind. Zweitens, dass mein Vertrauen in die Wissenschaft berechtigt war.

Sie haben in der Medizintechnik angefangen, mit der Sterilisation von chi­rurgischem Nahtmaterial, später dann große Wohnungsbauprojekte realisiert. Wie sehr erkennen Sie diesen unternehmerischen Geist im heutigen Handeln der Stiftung wieder?

Für mich war Unternehmertum nie nur die Fähigkeit, ein Geschäft zu machen, sondern die Bereitschaft, unter wirtschaftlichen Bedingungen verlässlich und vorausschauend zu handeln – mit klarem Blick auf Qualität, Funktionstüchtigkeit und die praktischen Folgen des eigenen Handelns. Als ich medizinische Produkte hergestellt habe, ging es um Zuverlässigkeit und Sorgfalt. Im Wohnungsbau ging es um solide Planung und langfristige Verbindlichkeit. Heute fördert die Stiftung Projekte, die Menschen helfen sollen, länger und besser zu leben – oft trotz Krebsdiagnose. Der unternehmerische Geist liegt darin, abwägend zu entscheiden, mit Ressourcen sorgfältig umzugehen und Entwicklungen mit Weitblick zu begleiten. Insofern erkenne ich mich wieder: Die Stiftung arbeitet strategisch, mit klarem Blick auf Wirkung und Stabilität, und sie scheut sich nicht, in anspruchsvolle und innova­tive Forschung zu investieren. Das hätte mir gefallen.

Sie haben ein bewegtes 20. Jahrhundert erlebt: zwei Weltkriege, wirtschaftliche Krisen, Wiederaufbau. Heute sprechen wir von Klimakrise, Pandemie, geopolitischen Spannungen. Erkennen Sie Parallelen?

Krisen sehen immer anders aus, wenn man mittendrin steckt. Aber eines ist gleichgeblieben: Die Unsicherheit. In meiner Jugend war nicht klar, ob man den nächsten Winter gut übersteht. Später fragten wir uns, ob der Wiederaufbau gelingt. Heute fragen sich die Menschen, wie sie mit Klimawandel, globalen Konflikten und neuen Krankheiten leben sollen.

Der Unterschied: Sie haben heute enorm viel Wissen. Sie verstehen genauer, welche physikalischen Folgen der Klimawandel hat, welche gesellschaftlichen Verwerfungen globale Konflikte auslösen und wie neue Krankheiten entstehen und sich ausbreiten. Aber Wissen allein reicht nicht. Man braucht Charakter, Mut und einen langen Atem – das war damals so und ist heute nicht anders. Vielleicht ist das die wichtigste Parallele.

Unsere Stiftung steht heute für Transparenz, Exzellenz und Unabhängigkeit. Förderentscheidungen werden in einem wissenschaftlichen Beirat vorbereitet, es gibt klare Verfahren und externe Begutachtungen. Würden Sie sagen: Das entspricht Ihrer ursprünglichen Idee? 

Ich bin froh, dass Sie das so organisiert haben – allein hätte ich das nicht gekonnt. (schmunzelt)

Mir war wichtig, dass das Vermögen geordnet und zweckgebunden eingesetzt wird und dort Wirkung entfaltet, wo die Aussicht auf echten Fortschritt am größten ist. Dass Sie sich an den Verfahren der großen Forschungsförderer orientieren, systematisch begutachten und unabhängig entscheiden, hätte ich sehr begrüßt. Und Transparenz… zu meiner Zeit bedeutete das: die Bücher ordentlich führen. Heute bedeutet es zusätzlich, öffentlich Rechenschaft abzulegen, Zahlen zu veröffentlichen, Projekte zu kommunizieren. Wenn das Vertrauen schafft – und das tut es – dann ist das ganz in meinem Sinne. Mir ging es immer um Wirkung: Ich habe sogar einmal handschriftlich festgehalten, dass auch die Ausbildung von Operationsschwestern Unterstützung verdient – weil Wirkung nicht nur eine Frage neuer Erkenntnisse ist, sondern auch der Menschen, die sie anwenden.

Sie haben zehntausende Menschen mit Wohnraum versorgt und gleichzeitig die medizinische Forschung in Ihrem Testament bedacht. Wenn Sie auf Ihr Leben blicken: Was hat Sie zu dieser Entscheidung geführt, alles in eine Stiftung zu geben?

Es war eine Mischung aus nüchterner Einsicht und persönlicher Überzeugung. Ich hatte keine Nachkommen, die das Vermögen hätten übernehmen können. Und ich wollte nicht, dass mein Lebenswerk einfach zerschlagen wird.

Krankheit habe ich bei vielen Menschen gesehen, auch in meinem Umfeld. Krebs war damals oft ein nahezu unausweichliches Schicksal mit wenig Hoffnung. Ich dachte mir: Wenn mein Geld dazu beitragen kann, die medizinischen Möglichkeiten spürbar zu verbessern und die Aussichten der Betroffenen dauerhaft zu erhöhen, ist das eine sinnvolle Verwendung. Ich wollte beides verbunden sehen – und genau das leistet die Stiftung bis heute.

Ein Blick in die Gegenwart: Die Stiftung unterstützt heute Forschende an Universitäten und Kliniken in Deutschland und der Schweiz. Sie arbeiten in großen Netzwerken, oft international. Was würden Sie diesen Forscherinnen und Forschern gerne mit auf den Weg geben? 

Zunächst einmal: Meine Hochachtung. Forschung ist ein Beruf, bei dem man viel Geduld braucht und selten schnellen Applaus bekommt. Ich würde ihnen sagen: Vergessen Sie nie die Menschen hinter Ihren Projektnummern. Hinter jedem Versuch, jeder Studie, jeder Hypothese stehen Patientinnen und Patienten, Angehörige, Menschen mit Angst – und mit Hoffnung. Und noch etwas: Behalten Sie Ihre Unabhängigkeit. Lassen Sie sich nicht nur von Modethemen treiben, sondern von echter wissenschaftlicher Neugier und der Frage: Was hilft den Kranken am meisten? Wenn die Stiftung Sie dabei unterstützen kann, dann war mein Vermächtnis gut angelegt.

Und was würden Sie denjenigen sagen, die heute über Zustiftungen, Spenden oder ein Vermächtnis zugunsten der Stiftung nachdenken?

Ich weiß, es ist kein leichter Schritt, über das eigene Vermögen nach dem eigenen Leben nachzudenken. Aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Es ist ein befreiender Gedanke, wenn man weiß, dass das, was man geschaffen hat, weiterwirkt. Wer der Stiftung etwas anvertraut, sorgt dafür, dass andere eine bessere medizinische Versorgung bekommen – vielleicht auch Menschen, die man nie kennenlernen wird. Es geht nicht um Erinnerung, sondern um Wirkung über die eigene Lebenszeit hinaus.

Zum Schluss, Herr Sander: Wenn Sie der Stiftung für die nächsten 50 Jahre einen Wunsch mitgeben könnten – welcher wäre das?

Bleiben Sie unbequem im besten Sinne. Fragen Sie kritisch nach, wenn es um Projekte geht. Halten Sie die Qualität hoch, auch wenn der Druck zunimmt. Bewahren Sie Ihre Unabhängigkeit – von wechselnden Trends und kurzfristigen Interessen.

Und vergessen Sie nicht, den Menschen von Ihrer Arbeit zu erzählen. Eine Stiftung ist kein Vermögensspeicher, sondern ein Erbe, das in Bewegung gehalten werden muss. Solange Sie das klug einsetzen, freue ich mich. 

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Historische Szene mit Personen und Hund im Raster- oder Halbtonstil

Vom Jahrhundert geprägt

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Vom Jahrhundert geprägt

Wilhelm Sander, der historische Kontext
und die Entstehung einer Stiftung


AUTOR Ernst G. Wittmann


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Vom Jahrhundert geprägt

Wilhelm Sander, der historische Kontext und die Entstehung einer Stiftung


AUTOR Ernst G. Wittmann


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Ein Leben im Strom der Geschichte

Wer Wilhelm Sander verstehen will, muss das Jahrhundert verstehen, das ihn formte. Er wurde 1897 in Roth bei Nürnberg als Sohn eines Arztes und Enkel eines Kalkwerkunternehmers geboren; zwei Lebensläufe, die jeweils auf ihre Weise zeigten, was unternehmerische Energie und Beharrlichkeit in einer Zeit rasanten Wandels bedeuten konnten. Die Industrialisierung hatte das fränkische Bürgertum erfasst, Eisenbahnlinien erschlossen das Land, Städte wuchsen und neue Wirtschaftszweige entstanden. Sander wuchs in einem Milieu auf, das Leistung und Eigenverantwortung nicht als Ideal, sondern als gelebte Praxis kannte.

Doch die erste Hälfte seines Lebens war weniger von Aufstieg als von Behauptung geprägt. Der frühe Tod des Vaters 1916, die Frontjahre im Ersten Weltkrieg im Elsass und der Verlust des Familienvermögens in der Hyperinflation von 1923 waren einschneidende Erlebnisse für einen jungen Mann in einer entscheidenden Lebensphase. Sander hatte zu diesem Zeitpunkt mehrere Studienanfänge hinter sich: Landwirtschaft in Hohenheim, Handelswissenschaften in Nürnberg, wo er kurzzeitig mit Ludwig Erhard im selben Studienjahr war, und schließlich Staatswissenschaften in Erlangen. Er war kein Zögernder, sondern ein Suchender nach dem eigenen Weg in einer Welt, die selbst keine festen Koordinaten mehr kannte.

Die Inflation des Jahres 1923 wurde zu seiner eigentümlichen Lehrmeisterin. Während sie das Bürgertum weitgehend ruinierte, offenbarte sie dem, der hinzuschauen verstand, die brutalste und zugleich klarste Lektion der Marktwirtschaft: dass Sachwerte beständig sind, wenn Papierwährungen zerfallen und unternehmerisches Handeln in der Krise nicht trotz, sondern wegen der Unsicherheit seine höchste Wirkung entfaltet. Sander wurde Zeuge, wie Entschlossenheit und Mut zum Risiko denjenigen begünstigten, die bereit waren, zu handeln, wenn andere zögerten.

Der Unternehmer: Mut zur Selbständigkeit

Noch im Oktober 1923, mitten im Höhepunkt der Inflation und bei einer Arbeitslosigkeit, die in seiner Heimatstadt Nürnberg das 25-fache des Vorkriegsniveaus erreicht hatte, gründete Wilhelm Sander seine erste Firma, die Vogtländische Saitenfabrik GmbH. Dies war kein leichtsinniger Schritt, sondern ein bewusster – und einer, der Charakter zeigt. Sander hatte kein abgeschlossenes Studium, kein ererbtes Vermögen mehr und auch keine familiären Kontakte in der Industrie. Was er besaß, waren kaufmännisches Geschick, das er sich als Handelsvertreter erarbeitet hatte, sowie die Bereitschaft, eine Gelegenheit zu ergreifen, wo andere nur Risiken sahen.

Aus dieser eher kleinen Nürnberger Hinterhoffirma heraus entwickelte Sander schrittweise ein Unternehmen von nationalem Gewicht. 1927 erwarb er den Namen und die Struktur der Firma Dr. Ruhland, einer Aktiengesellschaft, die vor dem Konkurs stand, und machte sie zum Rückgrat seines unternehmerischen Lebens. Die Firma Dr. Ruhland Nachfolger spezialisierte sich auf Sterilcatgut, also chirurgisches Nahtmaterial aus Schafsdärmen, das in der damaligen Medizin unersetzlich war.

Als der Zweite Weltkrieg die Nürnberger Fabrik zerstörte, bewies Sander erneut seine unternehmerische Flexibilität. Er stimmte der Verlegung seines Betriebs nach Neustadt an der Donau zu und baute ihn dort unter schwierigsten Bedingungen neu auf – mit Behördengenehmigungen, die er eigensinnig vorantrieb und mit einer Zähigkeit, die auch staatliche Widerstände überwand. Nach der Währungsreform 1948 folgte ein zweites großes Kapitel seines wirtschaftlichen Lebens: der systematische Aufbau eines Immobilienportfolios, das er mit dem Gespür eines erfahrenen Krisenmanagers gerade dann anlegte, als andere noch zögerten. Die Wohnungsnot der Nachkriegsjahre war für ihn kein Schicksal, sondern eine Chance.

Vermögen als Verantwortung: Die Stiftung als konsequente Schlussfolgerung

Wilhelm Sander hatte keine Kinder. Er hatte keinen Erben, dem er seinen Nachlass vollständig hätte anvertrauen wollen. Was er hatte, war ein Vermögen, das er in einem langen Leben unternehmerischer Arbeit aufgebaut hatte sowie eine Bildung, die ihn gelehrt hatte, Geld nicht als Selbstzweck zu betrachten, sondern als Ergebnis von Leistung, das eine Form der Weitergabe verdiente. Seine Studienzeit an der Handelshochschule Nürnberg hatte ihn mit dem Gedankengut einer Ökonomie vertraut gemacht, die wirtschaftliches Handeln im volkswirtschaftlichen Zusammenhang verstand. Sein Lehrer Wilhelm Rieger, der Gründungsrektor der Hochschule, hatte gepredigt, dass Geldverdienen kein unedles Motiv sei, aber eben auch nicht das Entscheidende.

Bemerkenswerterweise war Sander schon als Kind mit dem Gedanken der Stiftung in Berührung gekommen. Sein Vater hatte einen Teil seines Gehalts als Arzt in Roth aus dem Vermögen der Städtler’schen Stiftung bezogen, einer Wohltätigkeitsstiftung aus dem 18. Jahrhundert. Später, als er selbst Unternehmer war, bewegte er sich in der Medizinbranche  – jener Welt, aus der heraus Generationen von Forschenden und Klinikern die Grundlagen der modernen Heilkunde geschaffen hatten. Vor diesem Hintergrund ist es keine zufällige Entscheidung, dass er sein Vermögen einer Einrichtung widmete, die medizinische Forschung fördern sollte. Zusammen mit dem unmittelbar erlebten, raschen Krebstod seiner langjährigen Haushälterin Lina Burkhardt wächst die Entscheidung aus seiner Biografie heraus.

Sander war kein Philanthrop im klassischen Sinne. Er war kein Mann, der sein Leben dem sozialen Engagement gewidmet hatte oder dessen Name mit karitativen Projekten verbunden war. Er war ein fränkischer Unternehmer: nüchtern, strategisch, mit Sinn für das Machbare und dem Instinkt des Kaufmanns. Aber eben dieser Instinkt ließ ihn wissen, dass ein Vermögen, das kein Ziel mehr hat, sein eigenes Ende sucht. Die Stiftung, die nach seinem Tod am 31. Dezember 1973 aus seinem Erbe hervorging, war somit die letzte und konsequenteste unternehmerische Entscheidung seines Lebens: die Entscheidung, dem angesammelten Kapital eine dauerhafte Richtung zu geben.

Forschung bindet Vertrauen – von Förderern, Kolleginnen und der Öffentlichkeit. Wo spüren Sie diese Verantwortung im wissenschaftlichen Alltag? 

Experimentelles Forschen in unserer Disziplin, der Ultrakurzzeit-Laserphysik, kostet Geld. Wir achten sehr darauf, die finanziellen Mittel, die uns ja in der Regel die Steuerzahler zur Verfügung stellen, so effizient wie möglich einzusetzen. Ebenso fühlen wir uns verpflichtet, unsere Forschung so verlässlich wie möglich zu validieren. Das heißt, wir überprüfen unsere Ergebnisse akribisch, bevor wir sie zur Veröffentlichung freigeben. Denn das neue Wissen, das wir publizieren, ist ja wiederum die Grundlage dafür, weiteres Wissen zu generieren zum Wohl der Allgemeinheit. Wir fühlen uns auch verpflichtet, neben wissenschaftlichen Publikationen, die in an die Fachwelt gerichtet sind, auch die breite Öffentlichkeit in angemessener Form zu informieren. Über unsere photonworld.de Website, über unsere Presseaussendungen, aber regelmäßig auch über Vorträge, die an die allgemeine Öffentlichkeit gerichtet sind.

Eine Haltung, die wirkt

Die Wilhelm Sander-Stiftung zählt heute zu einer der bedeutendsten medizinischen Forschungsfördereinrichtungen für Förderungen in Deutschland und der Schweiz. Dass dies möglich war, ist ein Verdienst derer, die sie nach dem Tod von Sander aufbauten und seither begleiten. Das Vermögen, das Sander über Jahrzehnte hinweg in Firma, Gebäuden und Grundstücken akkumulierte, war kein zufälliges Ergebnis günstiger Umstände. Es war das Produkt unternehmerischer Konsequenz unter den schwierigsten historischen Bedingungen des 20. Jahrhunderts.

Von der Inflationskrise 1923 bis zur Währungsreform 1948, vom Wiederaufbau in der Provinz bis zum Aufbau eines überregionalen Immobilienportfolios: Wilhelm Sander handelte stets, wenn Handeln möglich war und bewies damit, dass Unternehmertum nicht nur eine ökonomische Kategorie ist, sondern Haltung. Eine Haltung, die dem Wandel nicht ausweicht, die ihn vielmehr als Raum für Gestaltung wahrnimmt.

Die Stiftung, die seinen Namen trägt, setzt diese Haltung fort – nicht als Museumsstück, sondern als lebendige Einrichtung, die heute Forschung ermöglicht, die das Wissen über (Krebs-)Krankheiten erweitert und Leben verlängert. In diesem Sinne ist Wilhelm Sander nicht nur von seinem Jahrhundert geprägt worden. Er hat, mit den Mitteln, die ihm sein Jahrhundert gab, etwas hinterlassen, das über sein Jahrhundert hinauswirkt.

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Danksagung - Die Menschen hinter der Stiftung

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Viele menschen. eine geschichte.

Danke an alle, die die Stiftung in den letzten 50 Jahren geprägt und begleitet haben.

Konstanze Adam • Theresia Alkofer • H. Günter Altenburg • Hans-Werner Altmann • Birgit Attenberger • Gertrud Baare • Can Bakmaz • Ralf Bartenschlager • Cord-Michael Becker • Elisabeth Biller • Henrike Boden • Ann-Cathrin Boes • Calogero Bona • Anja Katrin Bosserhoff • Karl Brand • Renate Brandt • Eva-Bettina Bröcker • Eberhard Buchborn • Stefanie Buddenberg • Yuyang Cao • Oliver Dambeck • Johann Daumoser • Ines Dedic • Ludwig Demling • Karin Diermeier • Mareen Dubinin • Hans-Werner Edelmann • Max Eder • Hermann Einsele • Roswitha Engelmann • Elisabeth Esser • Peter Fink • Thomas Fischer • Franz Fischer • Bernhard Fleckenstein • Heinz Otto Forst • Verena Fruth • Olga Gebhardt • Wilhelm Geier • Wolfgang Goessner • Henner Graeff • Annemarie Gschlössl • Thomas Gudermann • Maximilian Habersetzer • Sandra Hägele • Evamaria Hanika • Ursula Hartberger • Bettina Haßmann • Wenke Haustein • Luca Hegers •Julia Henkel • Wolfgang Hiddemann • Hans Hippius • Stefanie Hirsch • Heinz Höfler • Lisa-Marie Hofmann • Franz Hofmann • Karl Hohenadel • Brigitte Hubrich • Volker Hubrich • Thomas Hufnagel • Thomas Hünig • Walter Idler • Rudolf Infanger • Albert Irtel • Katja Jacob • Karl-Walter Jauch • Joachim R. Kalden • Wolfgang Kastenmüller • Ani Kirtadze • Frederick Klauschen • Günther Klesper • Sylvia Kloberdanz • Bernhard Knappe • Doreen Koch • Kurt Kochsiek • Jörg Koppenhöfer • Alois Kowert • Erika Kowert-Kainz • Agnes Kramschuster • Katrin Kraus • Sebastian Kröschel • Thomas Krützmann • Stefanie Kuhl • Sonja Lang • Norbert Lang • Sarah Langner • Ingrid Lebski • Bosiljka Liekefett • Laura Lofner • Udo Löhrs • Andreas Mackensen • Georg Maurer •Karl-Heinz Michels • Michael Mihatsch • Manuel Mokosch • Ludwig Moosbauer • Susanne Mühlich • Hans Konrad Müller-Hermeking • Lucia Nädler • Gerhardt Nissen • Karl G. Ober • Olaf Ortmann • Hans Werner Pabst • Thomas Pürschel • Hinrich Reents • Ralf Reichartz • Melchior Reiter • Ulrich Reuter • Heinz Reuter • Pascuale Ricco • Jessica Ricco • Edda Riedel • Johann Riederer • Gert Riethmüller • Horst Ritter • Helmut Röckl • Monika Rosenwirth • Erich Rügheimer • Prof. Dr. Jürgen Ruland • Carmen Schacht-Schiefer • Jörg Schäfer • Christian Schelter • Jochen Schenk • Gottfried Schmid • Emilia Schmidt • Sabrina Schneider • Julia Schoberer • Manfred Schroer • Christa Schüller • Markus Schwaiger • Marianne Schwander • Karin Schwarz-Wolf • Daniela Sedlmayer • Carsten Seip • Jamal Smo • Harald Spiegel • Sandra Steinhauer • Wilhelm Stephan • Marie-Luise Sternecker • Erwin Stocker • Nicole Stuber-Haberländer • Hans Stüttgen • Adela Suchy • Christine Summerer • Julia Süßbauer • Violeta Tesic • Rinesa Thaci • Theodora Treffer • Mario Tröster-Gräfe • Daniel Wagner • Johannes Walgenbach • Isabella Weber • Elke Weber • Heike Weber-Bojahr • Steve Wedel • Wilko Weichert • Angelika Weidinger • Friedrich Weingarten • Sabine Werner • Jens Werner • Oliver Wetzel • Willi Wetzel • Franziska Wiederer • Prof. Dr. Klaus Wilms • Olaf Wirth • Ernst G. Wittmann • Hans Wolf • Karin Wolf-Schwarz • Karl-Heinrich Wulf • Danijel Zivkovic • Harald zur Hausen …

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Danke an alle, die die Stiftung in den letzten 50 Jahren geprägt und begleitet haben.

Konstanze Adam • Theresia Alkofer • H. Günter Altenburg • Hans-Werner Altmann • Birgit Attenberger • Gertrud Baare • Can Bakmaz • Ralf Bartenschlager • Cord-Michael Becker • Elisabeth Biller • Henrike Boden • Ann-Cathrin Boes • Calogero Bona • Anja Katrin Bosserhoff • Karl Brand • Renate Brandt • Eva-Bettina Bröcker • Eberhard Buchborn • Stefanie Buddenberg • Yuyang Cao • Oliver Dambeck • Johann Daumoser • Ines Dedic • Ludwig Demling • Karin Diermeier • Mareen Dubinin • Hans-Werner Edelmann • Max Eder • Hermann Einsele • Roswitha Engelmann • Elisabeth Esser • Peter Fink • Thomas Fischer • Franz Fischer • Bernhard Fleckenstein • Heinz Otto Forst • Verena Fruth • Olga Gebhardt • Wilhelm Geier • Wolfgang Goessner • Henner Graeff • Annemarie Gschlössl • Thomas Gudermann • Maximilian Habersetzer • Sandra Hägele • Evamaria Hanika • Ursula Hartberger • Bettina Haßmann • Wenke Haustein • Luca Hegers •Julia Henkel • Wolfgang Hiddemann • Hans Hippius • Stefanie Hirsch • Heinz Höfler • Lisa-Marie Hofmann • Franz Hofmann • Karl Hohenadel • Brigitte Hubrich • Volker Hubrich • Thomas Hufnagel • Thomas Hünig • Walter Idler • Rudolf Infanger • Albert Irtel • Katja Jacob • Karl-Walter Jauch • Joachim R. Kalden • Wolfgang Kastenmüller • Ani Kirtadze • Frederick Klauschen • Günther Klesper • Sylvia Kloberdanz • Bernhard Knappe • Doreen Koch • Kurt Kochsiek • Jörg Koppenhöfer • Alois Kowert • Erika Kowert-Kainz • Agnes Kramschuster • Katrin Kraus • Sebastian Kröschel • Thomas Krützmann • Stefanie Kuhl • Sonja Lang • Norbert Lang • Sarah Langner • Ingrid Lebski • Bosiljka Liekefett • Laura Lofner • Udo Löhrs • Andreas Mackensen • Georg Maurer •Karl-Heinz Michels • Michael Mihatsch • Manuel Mokosch • Ludwig Moosbauer • Susanne Mühlich • Hans Konrad Müller-Hermeking • Lucia Nädler • Gerhardt Nissen • Karl G. Ober • Olaf Ortmann • Hans Werner Pabst • Thomas Pürschel • Hinrich Reents • Ralf Reichartz • Melchior Reiter • Ulrich Reuter • Heinz Reuter • Pascuale Ricco • Jessica Ricco • Edda Riedel • Johann Riederer • Gert Riethmüller • Horst Ritter • Helmut Röckl • Monika Rosenwirth • Erich Rügheimer • Prof. Dr. Jürgen Ruland • Carmen Schacht-Schiefer • Jörg Schäfer • Christian Schelter • Jochen Schenk • Gottfried Schmid • Emilia Schmidt • Sabrina Schneider • Julia Schoberer • Manfred Schroer • Christa Schüller • Markus Schwaiger • Marianne Schwander • Karin Schwarz-Wolf • Daniela Sedlmayer • Carsten Seip • Jamal Smo • Harald Spiegel • Sandra Steinhauer • Wilhelm Stephan • Marie-Luise Sternecker • Erwin Stocker • Nicole Stuber-Haberländer • Hans Stüttgen • Adela Suchy • Christine Summerer • Julia Süßbauer • Violeta Tesic • Rinesa Thaci • Theodora Treffer • Mario Tröster-Gräfe • Daniel Wagner • Johannes Walgenbach • Isabella Weber • Elke Weber • Heike Weber-Bojahr • Steve Wedel • Wilko Weichert • Angelika Weidinger • Friedrich Weingarten • Sabine Werner • Jens Werner • Oliver Wetzel • Willi Wetzel • Franziska Wiederer • Prof. Dr. Klaus Wilms • Olaf Wirth • Ernst G. Wittmann • Hans Wolf • Karin Wolf-Schwarz • Karl-Heinrich Wulf • Danijel Zivkovic • Harald zur Hausen …

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