Zwei Signalwege kooperieren, um Glioblastomzellen empfindlicher für das Immunsystem zu machen
Glioblastome sind sehr aggressive Hirntumore und gegenüber herkömmlichen wie auch gezielten therapeutischen Interventionen resistent. Die Immunevasion ist bei Glioblastomen ausgeprägt, was die Immuntherapie bei den meisten Patienten erschwert. Interferon-γ ist ein Botenstoff, den Abwehrzellen einsetzen, um Krebszellen zu hemmen und abzutöten. Forschende um Claudio Giachino vom Departement Biomedizin der Universität Basel haben nun Belege dafür, dass die Aktivität des Notch-Signalwegs Subtypen von Glioblastomen empfindlicher für Interferon macht. Die Wilhelm Sander-Stiftung unterstützte das Projekt mit rund 165.000 €.
Kooperations-Auftakt: Bayerische Akademie der Wissenschaften und Wilhelm Sander-Stiftung veranstalten internationales Symposium
Die Bayerische Akademie der Wissenschaften (BAdW) und die Wilhelm Sander-Stiftung starten ihre Zusammenarbeit mit einem internationalen wissenschaftlichen Symposium im März 2027 zu den Themen Immunonkologie und Ferroptose. Die Veranstaltung markiert den Beginn einer intensivierten Kooperation auf dem Gebiet der Wissenschaftskommunikation – mit dem Ziel, die Sichtbarkeit und gesellschaftliche Wirkung medizinischer Forschung, insbesondere der Krebsforschung, gemeinsam zu stärken.