Zelluläre und Immuntherapien funktionieren derzeit bei Bauchspeicheldrüsenkrebs nicht oder nur unzureichend. Forscher der LMU München hatten herausgefunden, dass dies unter anderem an einem speziellen Botenstoff, dem Prostaglandin, liegt, das sowohl von Krebszellen als auch von deren Umgebung ausgeschüttet wird. Unterstützt von der Wilhelm Sander-Stiftung in Höhe von 177.000 Euro konnte die Arbeitsgruppe von Sebastian Kobold nun eine mögliche Strategie entwickeln, wie dieser Signalweg gezielt ausgeschaltet werden kann. Durch Genscheren konnten die Wissenschaftler nun in zellulären Therapien die Wirkung von Prostaglandinen ausschalten, was möglicherweise Immuntherapien auch bei dieser Erkrankung ermöglichen könnte.

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