Magen-Darm-Tumoren sind weltweit für mehr als ein Drittel aller krebsbedingten Todesfälle verantwortlich. Eine wichtige Rolle bei der körpereigenen Abwehr könnten sogenannte MAIT-Zellen spielen. Diese Immunzellen können Tumorzellen erkennen und zerstören, doch im Tumorgewebe ist ihre Funktion oft eingeschränkt. Ein Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin unter der Leitung von Katja Kotsch hat die Zellen nun bei fünf Krebsarten des Magen-Darm-Trakts untersucht. Das Ergebnis: Auf MAIT-Zellen im Tumor ist der aktivierende Rezeptor NKG2D bei allen fünf Krebsarten verringert. Beim Leberzellkarzinom (HCC) hängt dies zudem mit dem Überleben der Betroffenen zusammen. Die Wilhelm Sander-Stiftung förderte das Projekt mit 142.000 Euro.

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