Die Krebsforschung befindet sich in einem stetigen Wandel, getrieben durch innovative Ansätze in der Immuntherapie und Präzisionsdiagnostik. Moderne Forschungsansätze zielen darauf ab, die Mechanismen der Resistenzbildung – etwa durch tumorassoziierte Entzündungsprozesse – zu verstehen und neue therapeutische Fenster zu öffnen. Gleichzeitig ermöglichen technologische Durchbrüche in der Infrarotdiagnostik eine immer präzisere Früherkennung und Überwachung von Krebserkrankungen. Das Ziel dieser translationalen Forschung ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar in eine nachhaltige Verbesserung von Diagnose, Therapie und Prävention zu überführen.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1975 unterstützt die Wilhelm Sander-Stiftung exzellente medizinische Forschung und hat in dieser Zeit über 350 Millionen Euro für rund 2.500 Projekte bewilligt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und dem LMU Klinikum, wo zahlreiche hochkarätige Forschungsvorhaben kontinuierlich gefördert werden.
Anlässlich unseres 50-jährigen Bestehens freuen wir uns, gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät der LMU ein wissenschaftliches Symposium auszurichten. In diesem Rahmen präsentieren führende Experten aktuelle Projekte aus den Bereichen der T-Zell-Therapie, der Thromboinflammation und der innovativen Breitband-Infrarotdiagnostik. Das Symposium bietet die Gelegenheit, die Erfolge langjähriger Förderarbeit Revue passieren zu lassen und den intensiven Gedankenaustausch zwischen Forschung und klinischer Praxis am Standort München weiter zu vertiefen.