Von der Entdeckungzur Prävention
AUTORIN Konstanze Adam
Von derEntdeckungzur Prävention
AUTORIN Konstanze Adam
Die Geschichte des Impfstoffs gegen Humane Papillomviren (HPV) ist zugleich die Geschichte des außergewöhnlichen Engagements der Wilhelm Sander-Stiftung. Über einen Zeitraum von 50 Jahren zieht sich die HPV-Forschung wie ein roter Faden durch das Förderportfolio der Stiftung – von Harald zur Hausens mutigem Verdacht in den 1970er Jahren bis zur weltweiten Anwendung eines Impfstoffs, der Krebs verhindert, bevor er entsteht. Mit 249 geförderten Projekten, die zehn Prozent des gesamten Stiftungsportfolios ausmachen, wird deutlich: Dies ist keine Episode in der Krebsforschung, sondern ein herausragendes Kapitel wissenschaftlichen Fortschritts.
TEIL 1 EIN VERDACHT WIRD ZUR GEWISSHEIT
Der Ausgangspunkt unserer Geschichte ist in seiner Schlichtheit beeindruckend. In den 1970er Jahren erkannte der Virologe Harald zur Hausen ein auffälliges epidemiologisches Muster: Gebärmutterhalskrebs und Genitalwarzen zeigten überraschend ähnliche Verbreitungsmuster. Was für andere nur eine statistische Beobachtung war, sollte zur bahnbrechenden Hypothese werden: Nicht nur Schicksal oder Vererbung, sondern Viren könnten zentral für die Krebsentstehung verantwortlich sein. Für diese Erkenntnis erhielt zur Hausen 2008 den Nobelpreis für Medizin.
Die Wilhelm Sander-Stiftung war von Anfang an dabei – und vertraute damit auf etwas, das 1975 völlig ungewiss war. Ihrem Anspruch folgend, innovative Krebsforschung zu fördern, erkannte sie früh das Potenzial dieser virologischen Hypothese und berief den späteren Nobelpreisträger Harald zur Hausen als Gründungsmitglied in ihren Wissenschaftlichen Beirat – damals noch Direktor des Instituts für Virologie an der Universität Erlangen, später langjähriger Wissenschaftlicher Vorstand und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg (1983–2003). Diese Verbindung basierte weniger auf Planung als auf dem Vertrauen in einen Forscher und seine Fragen: Die Stiftung war bereit, an dieser Forschung festzuhalten, ohne zu wissen, wohin sie führen würde.


TEIL 2 GRUNDLAGENFORSCHUNG ALS FUNDAMENT
Die 1980er und 1990er Jahre waren Jahrzehnte der Grundlagenforschung. Mit welchen Genen infiziert das Virus eine Zelle? Wie kann es sich im Körper verstecken, um Dauer-Virusinfektionen auszulösen? Wie entwickelt sich aus einer andauernden Virusinfektion schließlich Krebs? Diese Fragen trieben die Forschung voran, und die Wilhelm Sander-Stiftung war ein verlässlicher Partner dieser Arbeit. Sie ermöglichte es Forschenden, langfristig an einem zunächst noch umstrittenen Thema zu arbeiten, dessen praktischer Nutzen noch nicht absehbar war.
Prägende Köpfe dieser Phase waren Forschende am DKFZ Heidelberg, die eng mit Harald zur Hausen zusammenarbeiteten. Insbesondere sind hier Lutz Gissmann, Matthias Dürst und Elisabeth Schwarz zu nennen.
Das Heidelberger Netzwerk war dabei mehr als nur eine räumliche Konzentration von Forschungsteams. Prof. Dr. Martin Müller vom DKFZ betont die entscheidende Rolle von anwendungsbezogener Forschung – ein Ansatz, der allerdings keine Erfolgsgarantie bietet. „Die meisten Entwicklungen enden, ohne dass der Markt erreicht wird“, so Müller. „Aber wenn es keine anwendungsbezogene Forschung gäbe, wäre eben auch überhaupt kein Fortschritt in dieser Richtung möglich.“ Was das Heidelberger Netzwerk auszeichnete, waren insbesondere Ausdauer und Kontinuität. Zur Hausen fiel durch sein enormes Interesse an der Forschung im Detail auf: „Beinahe jeden Morgen kam er in die Abteilung und diskutierte mit den Mitarbeitern die neuesten Ergebnisse.“ Gissmanns Stärke war wiederum seine internationale Anerkennung und sein persönlicher Draht zu Kolleginnen und Kollegen weltweit. „Daraus entwickelten sich vielfältige Kooperationen“, erinnert sich Müller. Doktorandinnen und Doktoranden konnten beispielsweise Forschungsaufenthalte in anderen Laboren absolvieren.
Thomas Iftner in Erlangen führte bereits Ende der 1980er Jahre Pionierarbeiten zur HPV-Biologie durch. All diese Arbeiten entstanden in einem Ökosystem, das die Wilhelm Sander-Stiftung aktiv mitgestaltete. Besonders bemerkenswert war die Kontinuität und strategische Langfristigkeit in der Besetzung des wissenschaftlichen Beirats. Neben Harald zur Hausen waren hier auch Bernhard Fleckenstein und später Ralf Bartenschlager tätig – allesamt hochkarätige Virologen und Experten in der molekularen Virologie.
TEIL 3 DER WEG ZUM IMPFSTOFF – EIN MARATHON, KEIN SPRINT
Die gesamte Entwicklung des HPV-Impfstoffs glich eher einem Marathon als einem Sprint. Noch bis in die 1990er Jahre hinein galt es als technisch unmöglich, Papillomaviren in Zellkulturen zu züchten. Die Wissenschaft brauchte ausdauernde Forschende und mutige Geldgebende, die an den Durchbruch glaubten.
Eine zentrale Rolle spielten die Arbeiten von Gissmann und Dürst: Sie hatten HPV16-Isolate von prämalignen Läsionen charakterisiert – also von Läsionen, bei denen HPV16 nicht ins Genom integriert war. Diese Isolate wurden mit den National Institutes of Health (NIH) geteilt und bilden bis heute die Grundlage für alle HPV-VLP-Impfstoffe weltweit.
In den frühen 1990er Jahren begannen verschiedene Arbeitsgruppen, die Hauptstrukturproteine des HPV-Virus (L1-Kapsidprotein) so herzustellen, dass sie sich spontan zu Virus-ähnlichen Partikeln zusammenfügten – ideal für einen Impfstoff. Doch für HPV16 funktionierte dies nicht. Das Problem lösten österreichische Virologinnen und Virologen um Reinhard Kirnbauer: Nach Analyse eines HPV16 Klons, welcher vom DKFZ isoliert worden war, korrigierten sie eine Mutation im Standard-Isolat an Position 202, woraufhin die Partikelbildung gelang. Eine Erinnerung daran, dass winzige Details in der Forschung Erfolg oder Misserfolg ausmachen.
Mit diesem Durchbruch war der Weg zur praktischen Anwendung geebnet. Die erste klinische Studie fand 1996 statt. Bereits in den frühen 2000er Jahren zeigten umfangreiche klinische Studien mit etwa 25.000 jungen Frauen: Der Impfstoff funktionierte. 2006 genehmigten die Regulierungsbehörden den ersten HPV-Impfstoff.
winzige detailsentscheiden über erfolgoder misserfolg
TEIL 4 MARTIN MÜLLER UND DIE THERAPEUTISCHE ZUKUNFT
Während die prophylaktischen Impfstoffe ihren Siegeszug antraten, verfolgte eine neue Forschungsgeneration eine andere Frage: Wie lässt sich eine durch HPV verursachte Krankheit auch nach einer Infektion noch verhindern oder heilen?
Martin Müller vom DKFZ widmet sich dieser Frage bis heute. Seine Arbeitsgruppe entwickelt kombinierte prophylaktische und therapeutische Impfstoffe – ein Ansatz, der als „post-exposure Prophylaxe“ bekannt ist. Während die großartigen VLP-Impfstoffe eine kritische Schwachstelle haben – sie schützen nur vor einer HPV-Infektion – sollen therapeutische Impfstoffe Menschen helfen, deren Körper bereits mit HPV infiziert ist oder die bereits frühe Läsionen entwickelt haben. Müllers Forschung zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen.
Die Wilhelm Sander-Stiftung unterstützt Müllers Arbeitsgruppe viele Jahre lang bei der Entwicklung dieser kombinierten Impfstoff-Strategien. Dies zeigt einmal mehr den Schwerpunkt der Stiftung, ambitionierte, hoch innovative Projekte mit einem translationalen Ansatz zu ermöglichen.
TEIL 5 EINE BEISPIELLOSE ERFOLGSGESCHICHTE
Die Realität heute ist eindrucksvoll: Der HPV-Impfstoff ist einer der erfolgreichsten Impfstoffe, die je entwickelt wurden. In Ländern mit hoher Durchimpfungsrate sank die Häufigkeit bei Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs um bis zu 90 Prozent. Hochrisiko-HPV-Infektionen werden verdrängt, bevor sie sich in Krebsvorstufen umwandeln können. Dabei stellt HPV-bedingter Krebs ein erhebliches Gesundheitsproblem dar: Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 6.000 Frauen und 1.700 Männer an HPV-assoziierten Krebserkrankungen. Doch für viele Betroffene ist diese Krebsart durch die Impfung mittlerweile vermeidbar geworden, bevor sie sich entwickelt.
Dies ist die oft zitierte „From Bench to Population Prevention“-Story, auf die Medizinerinnen und Virologen hingearbeitet hatten. Grundlagenentdeckung → tieferes Verständnis → technische Innovation → klinische Validierung → weltweite Anwendung. Selten wird dieser Weg so klar und so vollständig gegangen. Und die Wilhelm Sander-Stiftung war über alle diese Phasen hinweg dabei.
Allerdings war der Weg vom Labor zur weltweiten Anwendung alles andere als geradlinig. Martin Müller betont, dass dieser Übergang ein allmählicher Prozess war und nicht auf einen plötzlichen „Eureka-Moment“ zurückzuführen ist. Ein entscheidender Punkt war erreicht, als große Pharmaunternehmen die verfügbaren Lizenzen für die VLP-Technologie weltweit aufkauften – da wurde klar, dass eine wirtschaftliche Entwicklung möglich sein könnte. Doch es gab erhebliche Zweifel: Wie wirksam wären die Impfungen wirklich? Benötigte man starke Antikörper-Reaktionen in den Schleimhäuten? Diese Fragen konnten nur durch umfangreiche klinische Studien beantwortet werden. Als Merck und GlaxoSmithKline „das Heft in die Hand nahmen“, wie Müller es ausdrückt, veränderte sich die Dynamik: Plötzlich dominierten diese Unternehmen die HPV-Konferenzen, während sie ihre internen Entwicklungen unter Verschluss hielten, bis die Ergebnisse publiziert wurden. Aber es ging voran.
In Deutschland stieß der Impfstoff zunächst auf erhebliche Widerstände. Eine Gruppe von 17 renommierten deutschen Klinikern äußerte grundlegende Bedenken: Zunächst sollte abgewartet werden, ob die Impfung tatsächlich Gebärmutterhalskrebs verhindert – eine Frage, deren Beantwortung Jahre oder Jahrzehnte dauern würde. Auch die Sinnhaftigkeit der Impfung wurde insgesamt infrage gestellt. Harald zur Hausen trat mit einer exzellenten und fundierten Gegenrede an, die unter anderem in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschien. Dieser wissenschaftliche Diskurs zeigt: Selbst bei einer brillanten Idee ist der Weg zur Akzeptanz in der medizinischen Praxis lang und umstritten.
selbst brillante ideenstossen auf widerstand
TEIL 6 DAS PORTFOLIO EINER VISIONÄREN STIFTUNG
Ein Blick auf die 249 Projekte, die die Wilhelm Sander-Stiftung im Bereich onkogener Viren und HPV-Prävention über einen Zeitraum von 50 Jahren gefördert hat, offenbart ein außergewöhnliches strategisches Engagement. Mit zehn Prozent des gesamten Förderportfolios ist dieser Forschungsschwerpunkt bemerkenswert stark vertreten. Dies unterstreicht sowohl die wissenschaftliche Kontinuität als auch die tiefe Überzeugung, dass diese Forschung richtungsweisend ist.
Was macht diesen Forschungsschwerpunkt einzigartig im Portfolio? Es ist die „rote Linie“ – der klar erkennbare Bogen von der virologischen Entdeckung (HPV als Krebsursache) über die biologische Aufklärung (Wie erzeugt das Virus Krebs?) zur präventiven Lösung (Wie schützen wir die Bevölkerung?) und darüber hinaus zu neuen therapeutischen Ansätzen. Während andere Förderquerschnitte eher nach medizinischen Fachgebieten strukturiert sind, erzählt dieser Strang eine wissenschaftliche Geschichte mit klarem Anfang, nachvollziehbarem Fortschritt und noch immer offenen Fragen für die Zukunft.

TEIL 7 WAS BLEIBT ZU TUN? NEUE HORIZONTE UND INTERDISZIPLINARITÄT
Die aktuelle Förderung von Projekten wie zum Beispiel dem von PD Dr. Thorsten Rieckmann vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf zeigt: Die Wilhelm Sander-Stiftung fördert nicht nur HPV-Grundlagenforschung zur Optimierung von Impfstoffen, sondern erforscht auch völlig neue klinische Anwendungen. Wichtig dabei ist, dass HPV-assoziierte Tumoren nicht auf den Gebärmutterhals beschränkt sind. Sie entstehen auch im Mund-Rachen-Raum, in der Scheide, am After und an anderen Stellen – sowohl bei Frauen als auch bei Männern.
Während Rieckmann neue Therapiewege erkundet, arbeitet Prof. Dr. Frank Stubenrauch von der Eberhard Karls Universität Tübingen an wissenschaftlichen Grundlagen: Er erforscht, wie HPV persistiert und wie chronische Infektionen zur Krebsentstehung führen. Die Wilhelm Sander-Stiftung förderte mehrere seiner Grundlagenprojekte. Seine Arbeiten zeigen die molekularen Mechanismen, auf die präventive und therapeutische Strategien letztlich abzielen – und bilden damit die Grundlage für die klinischen Ansätze, die Rieckmann und andere heute vorantreiben.
Bemerkenswert ist zudem, dass die Wilhelm Sander-Stiftung bei der Tumorentität Kopf-Hals-Karzinome aktuell mehrere parallele Forschungsansätze fördert, etwa auch die Arbeit von Prof. Dr. Anna Dubrovska (siehe auch den Artikel „Im Inneren des Tumors“ in diesem Heft) zur Überwindung der Immunsuppression in diesen Tumoren. Dies zeigt, wie die Stiftung Probleme aus verschiedenen Blickwinkeln angehen lässt, um innovative Therapielösungen zu schaffen.

TEIL 7 WAS BLEIBT ZU TUN? NEUE HORIZONTE UND INTERDISZIPLINARITÄT
Die aktuelle Förderung von Projekten wie zum Beispiel dem von PD Dr. Thorsten Rieckmann vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf zeigt: Die Wilhelm Sander-Stiftung fördert nicht nur HPV-Grundlagenforschung zur Optimierung von Impfstoffen, sondern erforscht auch völlig neue klinische Anwendungen. Wichtig dabei ist, dass HPV-assoziierte Tumoren nicht auf den Gebärmutterhals beschränkt sind. Sie entstehen auch im Mund-Rachen-Raum, in der Scheide, am After und an anderen Stellen – sowohl bei Frauen als auch bei Männern.
Während Rieckmann neue Therapiewege erkundet, arbeitet Prof. Dr. Frank Stubenrauch von der Eberhard Karls Universität Tübingen an wissenschaftlichen Grundlagen: Er erforscht, wie HPV persistiert und wie chronische Infektionen zur Krebsentstehung führen. Die Wilhelm Sander-Stiftung förderte mehrere seiner Grundlagenprojekte. Seine Arbeiten zeigen die molekularen Mechanismen, auf die präventive und therapeutische Strategien letztlich abzielen – und bilden damit die Grundlage für die klinischen Ansätze, die Rieckmann und andere heute vorantreiben.
Bemerkenswert ist zudem, dass die Wilhelm Sander-Stiftung bei der Tumorentität Kopf-Hals-Karzinome aktuell mehrere parallele Forschungsansätze fördert, etwa auch die Arbeit von Prof. Dr. Anna Dubrovska (siehe auch den Artikel „Im Inneren des Tumors“ in diesem Heft) zur Überwindung der Immunsuppression in diesen Tumoren. Dies zeigt, wie die Stiftung Probleme aus verschiedenen Blickwinkeln angehen lässt, um innovative Therapielösungen zu schaffen.
TEIL 8 EINE JUBILÄUMSBOTSCHAFT – GEDULD UND LANGFRISTIGKEIT
Zum Jubiläum der Wilhelm Sander-Stiftung ist die HPV-Story eine Botschaft mit mehreren Ebenen. Sie zeigt, dass sich langfristige Investitionen in die Grundlagenforschung auszahlen – wenn auch nicht immer schnell, so doch nachhaltig und mit großem Einfluss. Sie illustriert die Kraft der Zusammenarbeit zwischen Forschenden weltweit. Und sie unterstreicht, wie wichtig es ist, dass Stiftungen in Fragen investieren, deren praktischer Nutzen noch nicht unmittelbar sichtbar ist.
Frank Stubenrauch bringt die Notwendigkeit dieser Geduld auf den Punkt: „Grundlagenforschung ist langsam und von Rückschlägen gekennzeichnet. Daher muss man einen langen Atem haben, neugierig sein und Geldgeber wie die Wilhelm Sander-Stiftung haben, die Grundlagenforschung langfristig unterstützen.“
Was die Stiftung darüber hinaus auszeichnet, ist ihre Effizienz bei aller Langfristigkeit. Stubenrauch unterstreicht: „Ein entscheidender Vorteil der Förderung durch die Wilhelm Sander-Stiftung ist die relativ kurze Zeit zwischen Antragseinreichung und Entscheidung. Dies erlaubt es, schnell neue Ideen umzusetzen.“ Thorsten Rieckmann fasst zusammen, warum dies wertvoll ist: „Stiftungen wie die Wilhelm Sander-Stiftung sind elementare Bausteine in der Wissenschaftsförderung, um ambitionierte Projekte mit wissenschaftlicher Präzision und Tiefe bearbeiten zu können.“
Die Erfolgsgeschichte des HPV-Impfstoffs zeigt eindrucksvoll, welche einzigartige Rolle private Stiftungen spielen können. Sie fördern nicht nur etablierte Mainstream-Forschung, sondern haben den Mut, in Hypothesen zu investieren, in Menschen, die neue Wege denken, die an Fragen festhalten, auch wenn die Antworten noch Jahre entfernt sind. Gebärmutterhalskrebs ist zwar noch nicht völlig verschwunden, in Ländern mit guter Impfquote ist er jedoch in absehbarer Zeit ein vermeidbarer Krebs geworden. Die Wilhelm Sander-Stiftung hat einen wesentlichen Anteil daran, dass diese Geschichte Realität wurde.


