Tumormikroumgebung, CAR-T-Zellen, dendritische Zellplattformen: Die Onkologie erlebt eine Phase wissenschaftlicher Durchbrüche, die das Potenzial haben, die Behandlung von Krebserkrankungen grundlegend zu verändern. Moderne Forschungsansätze beleuchten, wie Tumorzellen mit ihrer Umgebung interagieren – von der metabolischen Umprogrammierung von Immunzellen bis hin zur Rolle neuronaler Strukturen im Tumorgeschehen. Gleichzeitig revolutionieren neue Immuntherapien die klinische Praxis und schaffen therapeutische Möglichkeiten, wo bislang kaum Optionen bestanden. Das Ziel dieser translationalen Forschung ist es, grundlegende wissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar in bessere Diagnose- und Behandlungsstrategien für Patientinnen und Patienten zu überführen.
Im Jahr ihres 50-jährigen Bestehens richtet die Wilhelm Sander-Stiftung gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Köln ein wissenschaftliches Symposium aus. Das Universitätsklinikum Köln zählt zu den bedeutendsten Zentren onkologischer Forschung in Deutschland – eine langjährige und fruchtbare Partnerschaft, die wir mit diesem Symposium weiter vertiefen.
In diesem Rahmen präsentieren führende Expertinnen und Experten aus Köln, Bonn, London und Lausanne aktuelle Forschungsprojekte aus den Bereichen Tumormikroumgebung, Immuntherapie sowie KI-gestützter Krebsdiagnostik. Das Symposium bietet die Gelegenheit, den intensiven Gedankenaustausch zwischen internationaler Spitzenforschung und klinischer Praxis am Standort Köln weiter zu vertiefen.