Neuigkeiten der
Wilhelm Sander-Stiftung

Sie wollen immer auf dem neuesten Stand bleiben und keine Neuigkeit rund um die Wilhelm Sander-Stiftung verpassen? Hier finden Sie die neuesten Pressemitteilungen sowie weitere aktuelle Informationen zu unserer Stiftungsarbeit und –organisation.

Ihre Ansprechpartnerin

Henrike Boden

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit & Stiftungskommunikation Förderantragswesen

Telefon: +49 89 544187-0
E-Mail: boden@sanst.de

  • „Klingeldraht“ durchschneiden und natürlichen Zelltod verhindern

    © Prof. Dr. Frank Edlich

    Immunzellen im Organismus von Säugetieren geben im Idealfall Krebszellen das Signal, sich selbst umzubringen. So schützt diese „Polizei“ unseren Körper vor der Ausbreitung schädlicher Zellen oder Virusinfektionen. Bei einer Fehlfunktion wird der Organismus krank. Eine Forschergruppe der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Edlich hat nun im Rahmen eines von der Wilhelm Sander-Stiftung mit insgesamt rund 300.000 Euro geförderten Forschungsprojektes einen neuen Mechanismus entdeckt, der diesen natürlichen Zelltod verhindert. Diese Forschungsergebnisse könnten künftig gezielte Krebstherapien effektiver machen und wurden jüngst im renommierten Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht.

    Zur Abbildung: Wenn Immunzellen (oben links) einer Zelle das Signal, sich selbst umzubringen, geben, berühren Todesrezeptorliganden (ihre „Finger“) spezifische Todesrezeptoren an der Oberfläche der Zielzelle. Damit drücken sie den „Klingelknopf“, dessen Signal den natürlichen Selbstmord der Zelle auslöst.

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  • Kleines Protein liegt Fresszellen schwer im Magen

    © Heiko Bruns, Erlangen

    Das Multiple Myelom ist eine Art des Knochenmarkkrebses, an dem vor allem Menschen über 60 Jahren erkranken und die in vielen Fällen nicht geheilt werden kann. Forscher am Universitätsklinikum der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben nun im Rahmen eines von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Forschungsprojektes einen neuen Ansatz für eine mögliche Therapie dieses Krebses gefunden. Sie stellten fest, dass ein Blutbestandteil, ein Eiweiß namens Beta-2-Mikroglobulin, die Fresszellen (Makrophagen) des Immunsystems dazu bringt, die Erkrankung zu verschlimmern. Da das Protein zwar von ihnen verschlungen, aber nicht verdaut und abgebaut wird, veranlasst dies die Makrophagen, entzündliche Signale auszusenden, die wiederum dem Tumor und seinen schädlichen Wirkungen im Körper zugutekommen. Das Forschungsteam konnte nachweisen, dass die Krebserkrankung deutlich abgemildert werden kann, wenn es gelingt, diese Entzündungssignale zu blockieren. Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Immunity“ veröffentlicht.

    Die Mikroskopaufnahme zeigt Makrophagen (grün) mit Zellkern (blau), welche Beta-2-Mikroglobulin (rot) aufgenommen haben.

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  • Doppelt bindet besser: Neue zielgerichtete, hochempfindliche Bildgebung für die Diagnostik des schwarzen Hautkrebses

    © Björn Wängler, Mannheim

    Das maligne Melanom ist die aggressivste Form von Hautkrebs und mit stark steigender Inzidenz eine der häufigsten Tumorerkrankungen. Bei früher Diagnose kann der Krebs meist operativ entfernt und der Patient geheilt werden. Sind jedoch Metastasen aufgetreten, verschlechtert sich die Prognose. Für eine erfolgreiche Therapie ist es dann essenziell, sämtliche Krebszellen mittels zielgerichteter Bildgebung aufzuspüren. Dabei werden allerdings häufig Metastasen übersehen, wodurch eventuell nicht die optimale Behandlung gewählt wird. Daher haben Mannheimer Forscher jetzt neue Bildgebungsagenzien entwickelt, die sämtliche Tumorherde darstellen können.

    Während MC1R-bindende Substanzen nur den ursprünglichen Tumorherd gut
    darstellen (A), können MC1R- und Integrin αvβ3-bindende Substanzen sowohl das
    Melanom als auch seine Metastasen identifizieren (B)

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  • Der aktuelle Tätigkeitsbericht 2018 bis 2020 ist da!

    Wir freuen uns, Ihnen unseren neuen Tätigkeitsbericht 2018 bis 2020 vorstellen zu dürfen!

    Darin geben wir umfassend und transparent Auskunft über das Wirken und die Entwicklung der Wilhelm Sander-Stiftung im vergangenen Dreijahreszeitraum. Sie bekommen einen Eindruck davon, was wir fördern, wer wir sind, wie wir arbeiten, wie Sie uns helfen können und was wir leisten.

    Erstmals ist der Tätigkeitsbericht 2018 bis 2020 der Wilhelm Sander-Stiftung jetzt auch als lesefreundliches E-Book und nach wie vor als PDF zum Download verfügbar.

    Wir wünschen Ihnen beim Lesen dieses Berichts viel Freude und freuen uns über Ihr Feedback!

     

  • Nachruf Prof. Dr. med. Bernhard Fleckenstein

    Die Wilhelm Sander-Stiftung trauert um ihren langjährigen Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirates Prof. Dr. med. Bernhard Fleckenstein, Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und des Bayerischen Verdienstordens, der am 4. Mai 2021 im 77. Lebensjahr verstorben ist.

    Herr Prof. Fleckenstein hat als Mitglied und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates über 32 Jahre die medizinische Forschungsförderung der Wilhelm Sander-Stiftung bis August 2020 maßgeblich geprägt. Dank seines besonderen Engagements und seiner wissenschaftlichen sowie persönlichen Kompetenz hat er die Wilhelm Sander-Stiftung zu einer der wichtigsten Forschungsstiftungen für innovative Krebsforschung außerhalb der staatlichen Unterstützung entwickelt.

    Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Frau und Familie.

    Die Wilhelm Sander-Stiftung verdankt ihm sehr viel und wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

    Den vollständigen Nachruf finden Sie in unserem aktuellen Tätigkeitsbericht.

  • BERÜHMTE TESTAMENTE – Wilhelm Sander

    Wir freuen uns über das gelungene Kurzportrait unseres Stifters in Ausgabe 14 der Online-Magazins Prinzip Apfelbaum der Initiative “Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum”. Lesen Sie in der Rubrik UNSERE LIEBLINGE auf Seite 6 von 8 über die Beweggründe, die Wilhelm Sander zur Stiftungsgründung veranlassten.

    Die Initiative “Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum” ist eine übergreifende Initiative gemeinnütziger Organisationen und Stiftungen in Deutschland. Sie möchten Menschen bei ihrem Vorhaben unterstützen, mir ihrem Erbe Gutes zu bewirken. Sie bietet grundlegende Informationen und Orientierung, wie man mit einem Testament die Arbeit gemeinnütziger Organisationen wirkungsvoll unterstützen kann, vermittelt Experten und Ansprechpartner für individuelle Fragen und zeigt, wie Erbschaften und Vermächtnisse die erfolgreiche Arbeit gemeinnütziger Organisationen nachhaltig sichern.