Neuigkeiten der
Wilhelm Sander-Stiftung

Sie wollen immer auf dem neuesten Stand bleiben und keine Neuigkeit rund um die Wilhelm Sander-Stiftung verpassen? Hier finden Sie die neuesten Pressemitteilungen sowie weitere aktuelle Informationen zu unserer Stiftungsarbeit und –organisation.

Ihre Ansprechpartnerin

Henrike Boden

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit & Stiftungskommunikation Förderantragswesen

Telefon: +49 89 544187-0
E-Mail: boden@sanst.de

  • Wie Humane Papillomviren den Energiestoffwechsel infizierter Zellen manipulieren und damit die Krebsentstehung ankurbeln

    © Baki Akgül, Köln

    Humane Papillomviren (HPV) sind ursächlich für genitale Krebsarten und Kopf-Hals-Tumoren. Außerdem verursachen sie den weißen Hautkrebs. Wie HPV-Proteine den Stoffwechsel der Wirtszelle kapern, um den Energiebedarf für die Virusvermehrung zu decken, und wie dies die Tumorentstehung begünstigt, ist jedoch nur unzureichend verstanden. Die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Baki Akgül vom Institut für Virologie der Uniklinik Köln konnte nun zeigen, dass HPV insbesondere auf einen Enzymkomplex der zellulären Energiegewinnung, die mitochondriale ATP-Synthase, Einfluss nimmt und so den Energiestoffwechsel antreiben kann.

    Zur Pressemitteilung »
  • Wie rätselhafte Immunzellen dem Zelltod entgehen

    © Maccari ME et al., J Exp Med. 2020

    Immunzellen, die Lymphknoten unkontrolliert wie Tumore anschwellen lassen: Dieses Phänomen ist von einer sehr seltenen Krankheit bekannt, erlaubt aber auch Einblicke ins gesunde Immunsystem und seine Regulierungsmechanismen. Das zeigten Freiburger Forscher jetzt in Untersuchungen einer besonderen T-Zell-Population und ihres tumorähnlichen Stoffwechsels: Sie erhielten Einsichten in die Signalwege, die das menschliche Immunsystem in Balance halten, und zudem wichtige Ansatzpunkte für die Entwicklung einer Therapie für die seltene Erkrankung. Die Ergebnisse wurden am 10.11.2020 im Journal of Experimental Medicine veröffentlicht.

    Zur Pressemitteilung »
  • Der Iodtransporter der Schilddrüse als vielversprechendes Therapiegen für die Entwicklung einer neuen Krebstherapie

    © Christine Spitzweg, München

    Der Einsatz von Radioiod in der Diagnostik und Therapie von gut- und bösartigen Schilddrüsenerkrankungen mithilfe des Iodtransporters „NIS“, der die Aufnahme von Iod aus dem Blut in die Schilddrüse vermittelt, hat sich langjährig etabliert. Nun gestattet die Charakterisierung des NIS-Gens die Entwicklung eines neuen Gentherapieansatzes, wodurch der Einsatz von Radioiod zur Bildgebung und Behandlung von Tumoren auch außerhalb der Schilddrüse möglich wird. Forscher des LMU Klinikums München haben jetzt die Wirksamkeit dieses Gentherapieansatzes in Kombination mit einer Hitzebehandlung des Tumors untersucht.

    Zur Pressemitteilung »
  • Wilhelm-Sander-Stiftung: Spezielles Fundraising für spezielle Förderung

    Wir freuen uns über das gelungene Portrait der Wilhelm Sander-Stiftung in Ausgabe 2/2020 von DIE STIFTUNG.
    Lesen Sie hier den Online-Artikel darüber, wer wir sind, was wir fördern, wie wir arbeiten und wie Sie uns helfen können.

    Die Printfassung des Artikels finden Sie außerdem hier zum Download.

  • Die Wilhelm Sander Stiftung auf dem DKK 2020

    Zum ersten Mal präsentiert sich die Wilhelm Sander-Stiftung auf dem 34. Deutschen Krebskongress von 19. bis 22. Februar 2020 in Berlin. Unter dem Motto informativ. innovativ. integrativ. diskutieren Vertreter*innen aus Wissenschaft, Ärzteschaft, Gesundheitswesen und Politik über die neuesten Erkenntnisse in der Krebsmedizin. Der DKK ist der wichtigste deutschsprachige onkologische Fachkongress.

  • 70. Lindauer Nobelpreisträgertagung

    Aufgrund der COVID-19-Pandemie wurde die 70. Jubiläumsveranstaltung der Lindauer Nobelpreisträgertagung um ein Jahr verschoben und findet nun vom 27. Juni bis 2. Juli 2021 in Lindau am Bodensee statt. Alternativ bzw. ergänzend gab es in diesem Jahr die Online Science Days 2020 (28. Juni bis 1. Juli) und den Online Sciathon 2020 (19.-21. Juni).

    Für die Tagung in 2021 wurden 660 Nachwuchswissenschaftler aus 101 Ländern vom Kuratorium der Lindauer Nobelpreisträgertagungen als Teilnehmer ausgewählt. Auch ein junger Forscher, den die Wilhelm Sander-Stiftung als Academic Partner der Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertagungen vorgeschlagen hatte, wurde vom wissenschaftlichen Auswahlgremium eingeladen.

    Mehr zur Nachwuchsförderung »