Neuigkeiten der
Wilhelm Sander-Stiftung

Sie wollen immer auf dem neuesten Stand bleiben und keine Neuigkeit rund um die Wilhelm Sander-Stiftung verpassen? Hier finden Sie die neuesten Pressemitteilungen sowie weitere aktuelle Informationen zu unserer Stiftungsarbeit und –organisation.

Ihre Ansprechpartnerin

Henrike Boden

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit & Stiftungskommunikation Förderantragswesen

Telefon: +49 89 544187-0
E-Mail: boden@sanst.de

  • Schlüsselgen der Hodentumor-Entwicklung entdeckt: Düsseldorfer und Göttinger Forscher identifizieren neuen Biomarker

    © Felix Bremmer, Göttingen

    Hodentumoren stellen die häufigsten soliden Tumoren des jungen Mannes im Alter von 15 bis 44 Jahren dar. Ein Subtyp der Hodentumoren, der Dottersacktumor, zeigt sich besonders resistent gegenüber der Standard-Chemotherapie. Die molekularen Mechanismen, die zur Dottersacktumor-Entwicklung und deren Resistenz führen, sind nahezu unverstanden. Düsseldorfer und Göttinger Forscher konnten nun in Kooperation den Pionier- und Differenzierungsfaktor FOXA2 als Schlüsselgen dieser Tumorentwicklung identifizieren. Dies ermöglicht neben einem besseren Verständnis der molekularen Tumorcharakteristika auch die Etablierung neuer Diagnose- und Therapieansätze.

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  • Wie ein Signalmolekül den klinischen Verlauf von Eierstockkrebs beeinflusst: Marburger Forscher entdecken neuen Zusammenhang

    © Sabine Müller-Brüsselbach, Marburg

    Eierstockkrebs ist die fünfthäufigste krebsbedingte Todesursache bei Frauen, vor allem weil er in der Regel spät entdeckt wird, früh in den Bauchraum metastasiert und die verfügbaren therapeutischen Wirkstoffe meist nur vorübergehend wirken. Neue Therapieansätze sind daher dringend erforderlich. Eine Marburger Forscherallianz hat jetzt ein Signalmolekül im Bauchwasser der Betroffenen entdeckt, das im Zusammenhang mit einem kurzen rückfallfreien Überleben steht und die Immunzellen in der Tumormikroumgebung hemmt. Die zugrundeliegenden molekularen Veränderungen liefern eine Basis für die Entwicklung neuer Therapieoptionen.

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  • Wie Humane Papillomviren den Energiestoffwechsel infizierter Zellen manipulieren und damit die Krebsentstehung ankurbeln

    © Baki Akgül, Köln

    Humane Papillomviren (HPV) sind ursächlich für genitale Krebsarten und Kopf-Hals-Tumoren. Außerdem verursachen sie den weißen Hautkrebs. Wie HPV-Proteine den Stoffwechsel der Wirtszelle kapern, um den Energiebedarf für die Virusvermehrung zu decken, und wie dies die Tumorentstehung begünstigt, ist jedoch nur unzureichend verstanden. Die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Baki Akgül vom Institut für Virologie der Uniklinik Köln konnte nun zeigen, dass HPV insbesondere auf einen Enzymkomplex der zellulären Energiegewinnung, die mitochondriale ATP-Synthase, Einfluss nimmt und so den Energiestoffwechsel antreiben kann.

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  • BERÜHMTE TESTAMENTE – Wilhelm Sander

    Wir freuen uns über das gelungene Kurzportrait unseres Stifters in Ausgabe 14 des Online-Magazins Prinzip Apfelbaum der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“. Lesen Sie in der Rubrik UNSERE LIEBLINGE auf Seite 6 von 8 über die Beweggründe, die Wilhelm Sander zur Stiftungsgründung veranlassten.

    Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ ist eine übergreifende Initiative gemeinnütziger Organisationen und Stiftungen in Deutschland. Sie möchte Menschen bei ihrem Vorhaben unterstützen, mit ihrem Erbe Gutes zu bewirken. Sie bietet grundlegende Informationen und Orientierung, wie man mit einem Testament die Arbeit gemeinnütziger Organisationen wirkungsvoll unterstützen kann, vermittelt Experten und Ansprechpartner für individuelle Fragen und zeigt, wie Erbschaften und Vermächtnisse die erfolgreiche Arbeit gemeinnütziger Organisationen nachhaltig sichern.

  • Personalwechsel in den Stiftungsgremien

    Im Jahr 2020 gab es insgesamt vier Neubesetzungen in den Organen der Stiftung, davon ein Wechsel im Vorstand und drei Veränderungen im Wissenschaftlichen Beirat.
    Informieren Sie sich über den Personalwechsel in den Stiftungsgremien und erfahren Sie in Kürze, welche Gremienmitglieder ihre Tätigkeit für die Wilhelm Sander-Stiftung aufgenommen haben und wer nach langjähriger Zusammenarbeit ausgeschieden ist.

  • 70. Lindauer Nobelpreisträgertagung

    Aufgrund der COVID-19-Pandemie wurde die 70. Jubiläumsveranstaltung der Lindauer Nobelpreisträgertagung um ein Jahr verschoben und findet nun vom 27. Juni bis 2. Juli 2021 in Lindau am Bodensee statt. Alternativ bzw. ergänzend gab es in diesem Jahr die Online Science Days 2020 (28. Juni bis 1. Juli) und den Online Sciathon 2020 (19.-21. Juni).

    Für die Tagung in 2021 wurden 660 Nachwuchswissenschaftler aus 101 Ländern vom Kuratorium der Lindauer Nobelpreisträgertagungen als Teilnehmer ausgewählt. Auch ein junger Forscher, den die Wilhelm Sander-Stiftung als Academic Partner der Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertagungen vorgeschlagen hatte, wurde vom wissenschaftlichen Auswahlgremium eingeladen.

    Mehr zur Nachwuchsförderung »