Neuigkeiten der
Wilhelm Sander-Stiftung

Sie wollen immer auf dem neuesten Stand bleiben und keine Neuigkeit rund um die Wilhelm Sander-Stiftung verpassen? Hier finden Sie die neuesten Pressemitteilungen sowie weitere aktuelle Informationen zu unserer Stiftungsarbeit und –organisation.

Ihre Ansprechpartnerin

Henrike Boden

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit & Stiftungskommunikation Förderantragswesen

Telefon: +49 89 544187-0
E-Mail: boden@sanst.de

  • Kleines Protein liegt Fresszellen schwer im Magen

    © Heiko Bruns, Erlangen

    Das Multiple Myelom ist eine Art des Knochenmarkkrebses, an dem vor allem Menschen über 60 Jahren erkranken und die in vielen Fällen nicht geheilt werden kann. Forscher am Universitätsklinikum der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben nun im Rahmen eines von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Forschungsprojektes einen neuen Ansatz für eine mögliche Therapie dieses Krebses gefunden. Sie stellten fest, dass ein Blutbestandteil, ein Eiweiß namens Beta-2-Mikroglobulin, die Fresszellen (Makrophagen) des Immunsystems dazu bringt, die Erkrankung zu verschlimmern. Da das Protein zwar von ihnen verschlungen, aber nicht verdaut und abgebaut wird, veranlasst dies die Makrophagen, entzündliche Signale auszusenden, die wiederum dem Tumor und seinen schädlichen Wirkungen im Körper zugutekommen. Das Forschungsteam konnte nachweisen, dass die Krebserkrankung deutlich abgemildert werden kann, wenn es gelingt, diese Entzündungssignale zu blockieren. Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Immunity“ veröffentlicht.

    Die Mikroskopaufnahme zeigt Makrophagen (grün) mit Zellkern (blau), welche Beta-2-Mikroglobulin (rot) aufgenommen haben.

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  • Doppelt bindet besser: Neue zielgerichtete, hochempfindliche Bildgebung für die Diagnostik des schwarzen Hautkrebses

    © Björn Wängler, Mannheim

    Das maligne Melanom ist die aggressivste Form von Hautkrebs und mit stark steigender Inzidenz eine der häufigsten Tumorerkrankungen. Bei früher Diagnose kann der Krebs meist operativ entfernt und der Patient geheilt werden. Sind jedoch Metastasen aufgetreten, verschlechtert sich die Prognose. Für eine erfolgreiche Therapie ist es dann essenziell, sämtliche Krebszellen mittels zielgerichteter Bildgebung aufzuspüren. Dabei werden allerdings häufig Metastasen übersehen, wodurch eventuell nicht die optimale Behandlung gewählt wird. Daher haben Mannheimer Forscher jetzt neue Bildgebungsagenzien entwickelt, die sämtliche Tumorherde darstellen können.

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  • Blutstammzellen machen Hirntumoren aggressiver: Krebsstudie liefert Ansätze für neue Immuntherapien

    © K. Stratmann und C. Dobersalske

    Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen haben Glioblastome, die aggressivsten Hirntumoren bei Erwachsenen, untersucht und dort erstmals Stammzellen des blutbildenden Systems entdeckt. Das Team des DKTK-Partnerstandorts Essen/Düsseldorf fand heraus, dass diese Blutstammzellen die Teilung der Krebszellen fördern und die Immunabwehr gegen den Tumor unterdrücken. Ihre Entdeckung könnte helfen, wirksamere Immuntherapien gegen die Hirntumoren zu entwickeln. Die Studie wurde in Nature Communications publiziert und in die „Editors‘ Hightlights“ sowie das „Cancer at Nature Portfolio“ aufgenommen.

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  • Todesanzeige Prof. Dr. med. Bernhard Fleckenstein

    Die Wilhelm Sander-Stiftung trauert um ihren langjährigen Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirates Prof. Dr. med. Bernhard Fleckenstein, Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und des Bayerischen Verdienstordens, der am 4. Mai 2021 im 77. Lebensjahr verstorben ist.

    Herr Prof. Fleckenstein hat als Mitglied und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates über 32 Jahre die medizinische Forschungsförderung der Wilhelm Sander-Stiftung bis August 2020 maßgeblich geprägt. Dank seines besonderen Engagements und seiner wissenschaftlichen sowie persönlichen Kompetenz hat er die Wilhelm Sander-Stiftung zu einer der wichtigsten Forschungsstiftungen für innovative Krebsforschung außerhalb der staatlichen Unterstützung entwickelt.

    Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Frau und Familie.

    Die Wilhelm Sander-Stiftung verdankt ihm sehr viel und wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

  • BERÜHMTE TESTAMENTE – Wilhelm Sander

    Wir freuen uns über das gelungene Kurzportrait unseres Stifters in Ausgabe 14 der Online-Magazins Prinzip Apfelbaum der Initiative “Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum”. Lesen Sie in der Rubrik UNSERE LIEBLINGE auf Seite 6 von 8 über die Beweggründe, die Wilhelm Sander zur Stiftungsgründung veranlassten.

    Die Initiative “Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum” ist eine übergreifende Initiative gemeinnütziger Organisationen und Stiftungen in Deutschland. Sie möchten Menschen bei ihrem Vorhaben unterstützen, mir ihrem Erbe Gutes zu bewirken. Sie bietet grundlegende Informationen und Orientierung, wie man mit einem Testament die Arbeit gemeinnütziger Organisationen wirkungsvoll unterstützen kann, vermittelt Experten und Ansprechpartner für individuelle Fragen und zeigt, wie Erbschaften und Vermächtnisse die erfolgreiche Arbeit gemeinnütziger Organisationen nachhaltig sichern.

  • 70. Lindauer Nobelpreisträgertagung

    Aufgrund der COVID-19-Pandemie wurde die 70. Jubiläumsveranstaltung der Lindauer Nobelpreisträgertagung um ein Jahr verschoben und fand nun vom 27. Juni bis 2. Juli 2021 virtuell statt. Das knapp 70 Stunden lange Programm beinhaltete hochaktuelle wissenschaftliche Themen mit gesellschaftspolitischer Relevanz.

    Für die Tagung in 2021 wurden 660 Nachwuchswissenschaftler aus 101 Ländern vom Kuratorium der Lindauer Nobelpreisträgertagungen als Teilnehmer ausgewählt. Auch ein junger Forscher, den die Wilhelm Sander-Stiftung als Academic Partner der Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertagungen vorgeschlagen hatte, wurde vom wissenschaftlichen Auswahlgremium eingeladen.

    Das Kuratorium gibt den über 600 ausgewählten Nachwuchswissenschaftler zudem die Möglichkeit, dennoch nach Lindau zu reisen. Ihre Auswahl hat Bestand und das Kuratorium wird sie in den kommenden Jahren zur nächsten Tagung ihrer jeweiligen Fachdisziplin zulassen. Das heißt, dass der von uns vorgeschlagene Doktorand, Coenraad Frederik Slabber, 2023 teilnehmen wird.

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