Neuigkeiten der
Wilhelm Sander-Stiftung

Sie wollen immer auf dem neuesten Stand bleiben und keine Neuigkeit rund um die Wilhelm Sander-Stiftung verpassen? Hier finden Sie die neuesten Pressemitteilungen sowie weitere aktuelle Informationen zu unserer Stiftungsarbeit und –organisation.

Ihre Ansprechpartnerin

Konstanze Adam

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit & Stiftungskommunikation

Telefon: +49 89 544187-0
E-Mail: info@sanst.de

  • Bauchspeicheldrüsenkrebs: Neue Erkenntnisse zu Entstehung und Klassifizierung in Subtypen

    © Ivonne Regel

    Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine der tödlichsten Tumorarten. Die Krankheit wird oft erst in lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Tumorstadien entdeckt, wenn ein chirurgischer Eingriff zu spät kommt. Forschende um Dr. Ivonne Regel vom LMU Klinikum in München konnten nun wichtige neue Erkenntnisse zu den Ursachen der Tumorentstehung gewinnen. Zudem gelang es ihnen, verschiedene Tumorsubtypen, basierend auf Unterschieden in ihren Stoffwechselprogrammen zu definieren. Gefördert von der Wilhelm Sander-Stiftung leisten sie damit einen bedeutenden Beitrag für die Früherkennung und für die individualisierte Medizin, um die Heilungschancen von Bauchspeicheldrüsenkrebspatienten zu verbessern.

    Zur Abbildung: Schematische Übersicht des TLR3/IRF3/IRF7-Signalweg und Hämatoxylin-Eosin
    Färbungen von histologischen Gewebeschnitten der Bauchspeicheldrüse von
    genetisch-veränderten Mauslinien, Maßstabsbalken 100µm. Bei funktionsfähigem
    TLR3/IRF3/IRF7-Signalweg entwickeln die Tiere Pankreaskrebs (links). Bei
    ausgeschaltetem Signalweg ist die Tumorentstehung gehemmt (rechts).

    Zur Pressemitteilung »
  • Seltene Tumorerkrankung bei Kindern: Experimentelle Fortschritte bei zielgerichteter Therapie erzielt

    © WWU / Sebastian Bäumer

    Ewing-Sarkome sind die zweithäufigsten Knochentumoren bei Kindern und jungen Erwachsenen. Diese Tumorart ist hochgradig bösartig: Ewing-Sarkompatienten haben besonders beim Auftreten von Metastasen eine extrem schlechte Prognose mit einem krankheitsfreien 5-Jahres-Überleben von weniger als 35 Prozent. Die Forschenden um Wolfgang Berdel und Sebastian Bäumer in Münster haben sich daher dem Ziel verschrieben neue Therapieansätze zu entwickeln, die die molekulare Ursache des Ewing-Sarkoms angreifen. Gefördert von der Wilhelm Sander-Stiftung wurden dazu die Nobelpreis-gewürdigten Methoden der Immuntherapie und RNA-Interferenz miteinander in einer zielgerichteten Therapieoption kombiniert.

    Zur Abbildung: Oben: Der von der Forschungsgruppe um Wolfgang Berdel und Sebastian Bäumer etablierte Nanoträger besteht aus siRNA (grün), die an Protamin komplexiert ist. Der Nanoträger ist mit Antikörpern dekoriert (rot). Das Modell zeigt die Nanoträgerstruktur schematisch.
    Unten: Zur Therapie von Ewing-Sarkomen werden entsprechend angepasste Nanoträger in die Tumorzellen (rot: Zellgerüst, blau: Zellkern) aufgenommen (grün: siRNA in Nanoträger).

    Zur Pressemitteilung »
  • Düsseldorfer Forschende zeigen Abhängigkeit von Tumorstammzellen von Fettsäureoxidation

    © HHU / Tobias Reiff

    Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen – neueste Daten zeigen, dass das Wachstum des Tumors hierbei abhängig von der Verfügbarkeit bestimmter Nährstoffe sein könnte. Durch Analyse von Sequenzierungsdatensätzen konnte ein Team um Dr. Tobias Reiff von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Dr. Zeus Antonello vom Cooper Hospital in Philadelphia zeigen, dass Tumorstammzellen von Energiegewinnung aus dem Fettsäureabbau abhängig sind. Gezieltes Entfernen der für den Fettsäureabbau essentiellen Enzyme in einem eigens für diese Studie entwickelten Darmkrebs-Tiermodells führt zu einer starken Reduktion des Darmkrebswachstums. Die Ergebnisse wurden in Metabolites veröffentlicht.

    Zur Abbildung: In einem Darmkrebsmodell, das mithilfe der Genschere CRISPR-Cas9 erzeugt wurde, konnten Düsseldorfer Forscher zeigen, dass das Wachstum patientenähnlicher Tumoren von funktionellem Fettsäureabbau abhängt.

    Zur Pressemitteilung »
  • Der aktuelle Tätigkeitsbericht 2018 bis 2020 ist da!

    Wir freuen uns, Ihnen unseren neuen Tätigkeitsbericht 2018 bis 2020 vorstellen zu dürfen!

    Darin geben wir umfassend und transparent Auskunft über das Wirken und die Entwicklung der Wilhelm Sander-Stiftung im vergangenen Dreijahreszeitraum. Sie bekommen einen Eindruck davon, was wir fördern, wer wir sind, wie wir arbeiten, wie Sie uns helfen können und was wir leisten.

    Erstmals ist der Tätigkeitsbericht 2018 bis 2020 der Wilhelm Sander-Stiftung jetzt auch als lesefreundliches E-Book und nach wie vor als PDF zum Download verfügbar.

    Wir wünschen Ihnen beim Lesen dieses Berichts viel Freude und freuen uns über Ihr Feedback!

     

  • Nachruf Prof. Dr. med. Bernhard Fleckenstein

    Die Wilhelm Sander-Stiftung trauert um ihren langjährigen Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirates Prof. Dr. med. Bernhard Fleckenstein, Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und des Bayerischen Verdienstordens, der am 4. Mai 2021 im 77. Lebensjahr verstorben ist.

    Herr Prof. Fleckenstein hat als Mitglied und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates über 32 Jahre die medizinische Forschungsförderung der Wilhelm Sander-Stiftung bis August 2020 maßgeblich geprägt. Dank seines besonderen Engagements und seiner wissenschaftlichen sowie persönlichen Kompetenz hat er die Wilhelm Sander-Stiftung zu einer der wichtigsten Forschungsstiftungen für innovative Krebsforschung außerhalb der staatlichen Unterstützung entwickelt.

    Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Frau und Familie.

    Die Wilhelm Sander-Stiftung verdankt ihm sehr viel und wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

    Den vollständigen Nachruf finden Sie in unserem aktuellen Tätigkeitsbericht.

  • BERÜHMTE TESTAMENTE – Wilhelm Sander

    Wir freuen uns über das gelungene Kurzportrait unseres Stifters in Ausgabe 14 der Online-Magazins Prinzip Apfelbaum der Initiative “Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum”. Lesen Sie in der Rubrik UNSERE LIEBLINGE auf Seite 6 von 8 über die Beweggründe, die Wilhelm Sander zur Stiftungsgründung veranlassten.

    Die Initiative “Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum” ist eine übergreifende Initiative gemeinnütziger Organisationen und Stiftungen in Deutschland. Sie möchten Menschen bei ihrem Vorhaben unterstützen, mir ihrem Erbe Gutes zu bewirken. Sie bietet grundlegende Informationen und Orientierung, wie man mit einem Testament die Arbeit gemeinnütziger Organisationen wirkungsvoll unterstützen kann, vermittelt Experten und Ansprechpartner für individuelle Fragen und zeigt, wie Erbschaften und Vermächtnisse die erfolgreiche Arbeit gemeinnütziger Organisationen nachhaltig sichern.