Neuigkeiten der
Wilhelm Sander-Stiftung

Sie wollen immer auf dem neuesten Stand bleiben und keine Neuigkeit rund um die Wilhelm Sander-Stiftung verpassen? Hier finden Sie die neuesten Pressemitteilungen sowie weitere aktuelle Informationen zu unserer Stiftungsarbeit und –organisation.

Ihre Ansprechpartnerin

Henrike Boden

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit & Stiftungskommunikation Förderantragswesen

Telefon: +49 89 544187-0
E-Mail: boden@sanst.de

  • Knochen- und Weichteilkrebs bei Kindern: Neue Einblicke in die Metastasenbildung

    © F. Cidre Aranaz/ KiTZ

    Ewing-Sarkome sind hochaggressive Tumoren, die sich in Knochen- oder Weichteilgeweben bilden können und hauptsächlich bei Kindern und Jugendlichen vorkommen. Bei der Ausbreitung von Metastasen spielen regulatorische Proteine eine Schlüsselrolle, die hierfür bestimmte genetische Netzwerke aktivieren. Einige dieser Schlüsselproteine könnten für die Vorhersage des Krankheitsverlaufes von Patienten genutzt werden, wie eine aktuelle Studie des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ), des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und der Ludwigs-Maximilians-Universität München (LMU) zeigt. Gefördert wurde das Forschungsprojekt von der Wilhelm Sander-Stiftung.

    Zur Abbildung: Gewebeschnitt durch ein Ewing-Sarkom: Wird die EWSR1-FLI1-Produktion gedrosselt, steigt die Menge des Biomarkers TCF7L1 in den Krebszellen (pink).

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  • Vielversprechender Ansatz zur Verbesserung der Darmkrebstherapie entdeckt

    © Thomas Koziel/TU Kaiserslautern

    Darmkrebs verläuft im späten Stadium oft tödlich. Daher sind neue Therapieansätze erforderlich. Einem Forschungsteam der TU Kaiserslautern um den Toxikologen Prof. Dr. Jörg Fahrer ist es gelungen, mit der Substanz Devimistat einen Wirkstoffkandidaten zu identifizieren, der die Darmkrebstherapie verbessern kann. Das Team hat im Rahmen eines von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Forschungsprojektes gezeigt, dass Devimistat vor allem in Darmkrebszellen seine toxische Wirkung entfaltet, indem es die Mitochondrien als Kraftwerke der Zelle angreift. Dadurch wird die Empfindlichkeit der Krebszellen gegenüber Zytostatika erhöht und das Ansprechen auf die Tumortherapie verbessert.

    Zur Abbildung: Prof. Dr. Jörg Fahrer (links) mit Philipp Demuth (rechts) am konfokalen Laser-Scanning-Mikroskop im Labor des Fachbereichs Chemie der TU Kaiserslautern.

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  • Kleines Molekül steuert Lungenkrebs: Forschungsgruppe der TU Darmstadt entschlüsselt Mechanismus der Tumorkommunikation

    © Sheila Nevermann

    Damit ein Tumor wachsen kann, müssen seine Zellen miteinander kommunizieren. Stört man die Kommunikation, kann dies den Tumor bekämpfen helfen. Die Arbeitsgruppe von Dr. Meike Saul an der Technischen Universität Darmstadt hat im Rahmen eines von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Forschungsprojektes einen Mechanismus entdeckt, der maßgeblich zur zellulären Kommunikation im Tumor beiträgt. Die Entdeckung könnte zum Grundstein für innovative Therapieoptionen bei Lungenkrebs werden. Die Ergebnisse der Studie wurden kürzlich in der hochrangigen internationalen Fachzeitschrift „Journal of Extracellular Vesicles“ publiziert.

    Zur Abbildung: Das Forschungsteam „Extracellular vesicles & miRNA research“ des Fachbereichs Biologie der Technischen Universität Darmstadt: Dr. Meike Saul (Mitte) mit ihren wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Dr. Julia Donzelli (rechts) und Eva Pröstler (links).

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  • Der aktuelle Tätigkeitsbericht 2018 bis 2020 ist da!

    Wir freuen uns, Ihnen unseren neuen Tätigkeitsbericht 2018 bis 2020 vorstellen zu dürfen!

    Darin geben wir umfassend und transparent Auskunft über das Wirken und die Entwicklung der Wilhelm Sander-Stiftung im vergangenen Dreijahreszeitraum. Sie bekommen einen Eindruck davon, was wir fördern, wer wir sind, wie wir arbeiten, wie Sie uns helfen können und was wir leisten.

    Erstmals ist der Tätigkeitsbericht 2018 bis 2020 der Wilhelm Sander-Stiftung jetzt auch als lesefreundliches E-Book und nach wie vor als PDF zum Download verfügbar.

    Wir wünschen Ihnen beim Lesen dieses Berichts viel Freude und freuen uns über Ihr Feedback!

     

  • Nachruf Prof. Dr. med. Bernhard Fleckenstein

    Die Wilhelm Sander-Stiftung trauert um ihren langjährigen Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirates Prof. Dr. med. Bernhard Fleckenstein, Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und des Bayerischen Verdienstordens, der am 4. Mai 2021 im 77. Lebensjahr verstorben ist.

    Herr Prof. Fleckenstein hat als Mitglied und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates über 32 Jahre die medizinische Forschungsförderung der Wilhelm Sander-Stiftung bis August 2020 maßgeblich geprägt. Dank seines besonderen Engagements und seiner wissenschaftlichen sowie persönlichen Kompetenz hat er die Wilhelm Sander-Stiftung zu einer der wichtigsten Forschungsstiftungen für innovative Krebsforschung außerhalb der staatlichen Unterstützung entwickelt.

    Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Frau und Familie.

    Die Wilhelm Sander-Stiftung verdankt ihm sehr viel und wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

    Den vollständigen Nachruf finden Sie in unserem aktuellen Tätigkeitsbericht.

  • BERÜHMTE TESTAMENTE – Wilhelm Sander

    Wir freuen uns über das gelungene Kurzportrait unseres Stifters in Ausgabe 14 der Online-Magazins Prinzip Apfelbaum der Initiative “Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum”. Lesen Sie in der Rubrik UNSERE LIEBLINGE auf Seite 6 von 8 über die Beweggründe, die Wilhelm Sander zur Stiftungsgründung veranlassten.

    Die Initiative “Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum” ist eine übergreifende Initiative gemeinnütziger Organisationen und Stiftungen in Deutschland. Sie möchten Menschen bei ihrem Vorhaben unterstützen, mir ihrem Erbe Gutes zu bewirken. Sie bietet grundlegende Informationen und Orientierung, wie man mit einem Testament die Arbeit gemeinnütziger Organisationen wirkungsvoll unterstützen kann, vermittelt Experten und Ansprechpartner für individuelle Fragen und zeigt, wie Erbschaften und Vermächtnisse die erfolgreiche Arbeit gemeinnütziger Organisationen nachhaltig sichern.